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Digitaler Bilderrahmen für digitale Fotos

Digitale Bilderrahmen haben noch vor kurzer Zeit zu den Luxus-Gadgets gezählt, sind aber mittlerweile dank des rasanten technischen Fortschritts erschwinglich geworden. In einem digitalen Bilderrahmen lassen sich die Fotos der Lieben auf ewige Zeit verlustfrei aufbewahren und anzeigen. Mit einem elektronischen Bilderrahmen stellt sich auch nicht mehr die Frage, wo man die Fotos entwickeln lässt, schließlich kann man die Bilder einfach auf den Bilderrahmen übertragen und ohne Entwicklung und den damit verbundenen Zusatzkosten ansehen. Die Preise für die Fotodisplays, die man problemlos auf jeden den Nachttisch, ins Büro oder ins Wohnzimmer stellen kann, beginnen schon bei 100 Euro. Der Preis sollte aber nicht unbedingt der Kaufgrund für einen digitalen Bilderrahmen sein. Sie sollten Ihr Augenmerk auf die Auflösung, die Speicherform, den Stromverbrauch und die eventuell gewünschten Zusatzfeatures lenken. Die Auflösung, also die größe des Displays, ist dabei der wichtigste Punkt, den es zu beachten gilt. Am beliebtesten sind die 7- und 8-Zoll-Displays, die mindestens 720 bis 800 Pixel (Bildpunkte) zeigen sollten, damit die digitalen Fotos auch ansehnlich wirken. Digitale Fotos haben meistens Seitenverhältnis von 4:3, daher sollte auch der Bilderrahmen über ein solches verfügen, ansonsten bekommt man an den Rändern unschöne schware Ränder präsentiert. Das Problem mit dem schwarze Balken trifft ganz besonders bei Formaten wie 720 x 480 Pixel auf. Von Geräten mit einer Auflösung von 480 x 234 Pixel ist generell abzuraten. Mittlerweile gibt es aber auch schon digitale Bilderrahmen mit 10-Zoll und sogar 15-Zoll, die schon der Größe eines PC-Monitors entsprechen. Bei derart großen Displays sollte aber schon eine Auflösung von mindestens 1024 x 768 möglich sein, um die Fotos ansprechend wirken zu lassen. Weiter geht es mit dem Speicher der Bilderrahmen.

Speicher und Zusatzfunktionen für digitale Fotodisplays

Bei dem Thema Speicher unterscheiden sich die digitalen Bilderrahmen deutlich voneinander. Viele Bilderrahmen bieten einen internen Speicher, der jedoch zumeist sehr begrenzt und schnell mit Fotos befüllt ist. Der interne Speicher reicht in der Regel von 128 Mb bis zu einem Gigabyte. Fast immer lässt sich der Speicher durch eine SD-Karte oder ein ähnliches Speichermedium erweitern. Wer keinen externen Speicher einsetzen möchte, der sollte seine digitalen Fotos schon vor dem Übertragen auf den Bilderrahmen am PC herunter rechnen, damit der Speicher des Displays nicht schon nach 10 übertragenen Fotos voll ist. Um die Bilder auf das Display zu überspielen, verwenden die Hersteller noch ganz unterschiedliche Techniken. Am meisten werden die Bilder ganz einfach vom PC auf einen Stick oder per USB auf das Display übertragen. Es gibt jedoch auch Einzelfälle, bei denen sogar der Transfer per WLAN oder Bluetooth möglich ist. Digitale Bilderrahmen der neusten Generation bieten aber schon längst nich mehr nur die Anzeige von Fotos an, sondern warten auch mit interessanten Zusatzfunktionen auf. Das fängt bei einem integrierten MP3-Player an und geht über die volle WLAN-Konnektivität bis hin zum voll funktionsfähigen Instant-Messenger, mit dem Fotos von Bilderrahmen zu Bilderrahmen oder sogar per E-Mail versenden kann. Welche Feature man davon wirklich benötigt, hängt natürlich von den Bedürfnissen des Einzelnen ab. Wer einen LCD-Bilderrahmen an die Oma verschenken möchte, für den bietet sich wohl eher ein einfaches Display an.

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